Brel - Die letzte Vorstellung
Profil
Autoren: Klaus Hoffmann
Herren: 1
Besetzungshinweis: ein Orchester
Aufführungsgeschichte: Premiere am 12. Juni 1997 im Schillertheater in Berlin
Bereich: Musiktheater
Genre: mit Musik, Schauspiel
Synopse: Ein Jahr vor seinem Tod nimmt Jacques Brel ein letztes Album auf. Der Lungenkrebs hat ihn kurzatmig gemacht, die Kräfte schwinden und dennoch werden diese letzten siebzehn Chansons zum überwältigenden künstlerischen wie auch kommerziellen Erfolg. Brel, der sein Leben lang getrieben zwischen den Frauen hin- und herwanderte, singt von der Liebe und vom Aufbegehren gegen Enge, Spießigkeit und Bigotterie. "Brel - Die letzte Vorstellung" heißt das "one man musical ", in dem der große deutsche Brel-Interpret, Sänger und Schauspieler Klaus Hoffmann den Chansonier in einer imaginären Benefizveranstaltung zu Gunsten Lungenkrebskranker und im Angesicht des nahen Todes sein Leben in Texten und Songs Revue passieren lässt. Hoffmann hat sich in langen Gesprächen mit Brels Witwe Therèse dem Menschen und dem Mythos Brel genähert. Ihm wurde sogar erlaubt, das Privatarchiv des Belgiers, dessen Kunst er schon seit Jugendzeiten verehrt, zu nutzen. Hoffmann komponiert aus diesen persönlichen Einblicken ein kongeniales Theatererlebnis, das alle Facetten des bedingungslosen Kettenrauchers und Frauenliebhabers Brel zwischen Unbändigkeit und Zärtlichkeit, zwischen Lachen und Traurigkeit alle Facetten wiederspiegelt. Für seine Performance von "Brel - die letzte Vorstellung" wurde Hoffmann 1997 mit der Goldenen Europa für das "Bühnenereignis des Jahres" ausgezeichnet. Nun ist dieser intensive, berührende und aufwühlende Abend als Theaterstück für einen Schauspieler und Orchester frei zur Aufführung.

