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Bis auf die Haut

Profil

Autoren Stephen Clark
Damen 1
Herren 1
Übersetzer Gundula Schiffer 
Bereich Sprechtheater
Genre Schauspiel

Synopse

Eine Frau. Ein Mann. Ein erstes Date voller Erwartung, Neugier und dem Wunsch, dieses Mal alles anders zu machen. Doch das Kennenlernen verläuft anders als gedacht: Eine frühere Begegnung weckt schmerzhafte Erinnerungen und bewirkt Verunsicherung. Trotz der unglücklichen Ausgangsposition wagen Emma und James die Beziehung. Sie kommen sich näher, werden vertrauter, versuchen ihre Leben in Einklang zu bringen. Doch die eigene Vergangenheit ist ein Ballast, den sie nicht loswerden können. Immer wieder entfesseln sich daran schonungslose Diskussionen und verletzende Streitgespräche. Und irgendwann scheint über all dem schwierigen Gestern und aufreibenden Heute auch ein gemeinsames Morgen denkbar. Würde nicht Emma mehr Verantwortung von James einfordern, als er geben kann … Der britische Erfolgsautor Stephen Clark hat mit „Bis auf die Haut“ ein sensibles Generationenporträt der um die 30-Jährigen entworfen. Die Angst sich Aufzugeben und die Sehnsucht nach Verbindlichkeit sind die Pole, zwischen denen sich das Leben der Protagonisten bewegt. Vor eine Entscheidung gestellt zu werden, wird da bereits als Angriff auf den zwar sehr vagen, doch vehement zu verteidigten Lebensplan empfunden. Clark kontrastiert die dialogischen Paarszenen mit monologischen Reimpassagen. Die Distanz, die er durch dieses starke Mittel herstellt, wirkt wie ein Brennglas, welches das Innenleben und die Konflikte der Figuren umso deutlicher hervortreten lassen. „In der Chicagoer Aufführung sah ich immer wieder, wie Paare im Publikum bedeutungsvolle Blicke wechselten, das Gesicht voneinander abwanden, zusammen lachten oder Händchen hielten. Als wollten sie sich, vom Bühnengeschehen auf verschiedene Arten berührt und in den eigenen Erfahrungen angesprochen, gegenseitig bestärken und unterstützen.“ (Stephen Clark)