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Federlesen

Profil

Autoren Eliza Power
Damen 3
Herren 2
Übersetzer Henning Bochert 
Bereich Sprechtheater
Genre Schauspiel

Synopse

Seit sie Eltern geworden sind, steckt die Beziehung von Dan und Marisa in einer Krise. Dass nun auch noch Marisas Schwester Edie bei ihnen einzieht, erhöht die Spannungen zwischen allen Beteiligten deutlich. Schließlich haben sich die Schwestern seit Jahren nicht mehr gesehen. Seit der Sache mit Edie und Marisas damaligen Freund – ein Vorfall, der allerdings nie richtig aufgeklärt wurde. Nun sind es Dan und Edie, die sich auf merkwürdige Weise näherkommen. Und wieder steht Aussage gegen Aussage. Aber wem, wenn nicht der eigenen Schwester, kann man vertrauen? Zugleich jedoch scheint Edies Glaubwürdigkeit nach all den Therapien, Psychopharmaka und Drogen wirklich zweifelhaft, haftet ihr der Ruf einer pathologischen Lügnerin an. Und warum vor allem hat sich Jack, Marisas und Dans kleiner Sohn, seit Edies Ankunft so verändert? Die junge britische Autorin und Schauspielerin Eliza Power hat eine tiefgründige Familiengeschichte geschrieben, bei der die Frage nach Lüge oder Wahrheit und nach der Subjektivität des Geschehenen im Mittelpunkt steht. Zudem verweist Power mit ihrem dichten Text auf große Stoffe der Weltliteratur. Neben Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ ist es vor allem der in Ovids „Metamorphosen“ beschriebene Mythos um Prokne, Philomela und Tereus – eine Geschichte um Liebe und Verrat, um Gewalt, Hilflosigkeit und eine furchtbare Rache –, der die Folie für Eliza Powers berührend-verstörendes Stück liefert.