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Grace & Glorie

Profil

Autoren Tom Ziegler
Damen 2
Übersetzer Constanze Hagelberg 
Aufführungsgeschichte DSE: Volkstheater Wien, November 2000 
Bereich Sprechtheater
Genre Schauspiel

Synopse

Glorie, eine verheiratete junge Frau, möchte im Auftrag einer Wohltätigkeitsorganisation Sterbehilfe bei Grace, einer über achtzigjährigen Krebskranken leisten. Grace lebt auf dem Lande, in einem alten Haus, in dem sie ihr ganzes Leben zugebracht hat, auf einem großen Grundstück mit Obstgarten und Hühnern. Glorie ist eine Großstädterin mit Universitätsabschluß, die jedoch keinen Job gefunden hat und sich langweilt. Während die Alte mit ihrem bescheidenen Leben sehr glücklich ist, ist Glorie unzufrieden und versucht durch ihre „Sterbehilfe“ ihrem eigenen Leben einen Sinn zu verleihen. Als beide aufeinandertreffen, versteht Grace nicht, was Glorie von ihr will, denn sie möchte beim Sterben niemanden um sich haben. Glorie versucht, Grace ihre Unterstützung anzubieten, erfährt dafür aber keine Dankbarkeit, sondern Unverständnis. In den Tagen bis zu Grace‘ Tod kommen sich die beiden Frauen jedoch langsam näher und entdecken, daß sie sich gegenseitig brauchen, denn beide sind auf ihre Art einsam. Das sprachlich brillante, emotional sehr packende Stück beeindruckt durch die Ausgewogenheit an Witz und Tiefgang. Thematisiert werden allgemein menschliche Konflikte wie die Auseinandersetzung zwischen Leben und Tod, Jugend und Alter, Tradition und Moderne, Stadt und Land sowie die unterschiedlichen Werte- und Lebensvorstellungen, die hiermit verknüpft sind.