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ROM – Die lange Heimkehr in den Westen

Profil

Autoren Przemysław Zybowski
Damen 1
Herren 3
Bereich Sprechtheater
Genre Schauspiel

Synopse

Migrationshintergrund oder -vordergrund, wer und was entscheidet darüber? In Karlsruhe in einem humanistischen Gymnasium ist Bronek, der Protagonist des Stückes, über neun Jahre der einzige Ausländer. Jahre später will er mit Hilfe seines ehemaligen Mitschülers Clemens als Moderator, einem wohlbehüteten und zunächst geschichtsunbewussten Westdeutschen, seine Geschichte und die seiner Eltern in Bezug auf nationale und europäische Identitätsbildung erzählen. Nach der Ausrufung des Kriegszustandes Mitte der 80er Jahre in Polen waren Broneks Eltern mit seiner jüngeren Schwester nach Deutschland ausgewandert. Der Sohn, den sie zunächst als Pfand zurücklassen mussten, konnte ein Jahr später, als Neunjähriger, nachreisen. Der Wunsch nach Aussprache, Versöhnung und Aufklärung führt die Familie an den Rand der Zerstörung. Schließlich aber führt die „Katastrophe“ zum Ankommen der Familie in sich selbst und zum Ankommen der „Migranten“ in der Normalität und Selbstverständlichkeit eines in Europa liegenden Deutschlands.