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Ich denke an mich

Profil

Autoren Marianne Lindberg de Geer
Damen 5
Herren 3
Übersetzer Jana Hallberg 
Bereich Sprechtheater
Genre Schauspiel

Synopse

Tochter und Sohn warten im Grunde nur drauf, dass die Mutter stirbt. Die Beziehung beider Kinder zu ihrer Mutter ist von verletzten Gefühlen, tiefen Kränkungen und Traumata geprägt. In Szenen, die Rückblenden und Gegenwart ineinander übergehen lassen, wird die fatale Familiengeschichte nachgezeichnet. Dabei spiegeln sich die familiären Beziehungen auf tragische Weise, wenn z.B. die Tochter gegenüber ihrem eigenen Kind kaum Zuneigung aufbringen kann und wenn der Sohn in seiner Ehe auf eine ähnliche Katastrophe zusteuert, wie sie seine Eltern durchgemacht haben. Natürlich bringt selbst der Tod der Mutter nicht die erhoffte Befreiung der Kinder aus den emotionalen Verstrickungen ihrer Familie. Mit ihrem ersten Theaterstück hat Marianne Lindberg de Geer, die bisher in Skandinavien vor allem als Bildende Künstlerin bekannt ist, eine eindringliche und zugleich schwarzhumorige Studie über den zunehmenden Individualismus der westlichen Gesellschaften geschrieben. In prägnanten, rhythmisierten Dialogen wird der generationsübergreifende Abstieg in eine Lebensweise gezeigt, die von Egoismus, Isolation und dem Verlust zwischenmenschlicher Beziehungen geprägt ist, und die selbst in den hypochondrischen Körpern der Figuren zum Ausdruck kommt.