Utopie unter Palmen
Profil
Synopse
Im spanischen Bürgerkrieg kämpften Freiwillige aus aller Herren Länder auf der Seite der republiktreuen Truppen. Machten sie sich den Krieg im fremden Land zu ihrem eigenen Kampf um ein politisches Ideal, der mit den „Eingeborenen“ gar nicht mehr viel zu tun hatte? Nutzten sie die Utopie von revolutionärer Veränderung als Selbstverwirklichungsmodell? Sind die Fremde und die Fremden vor allem als Mittel zur Selbsterkenntnis von Bedeutung? Diesen und anderen Fragen geht das Stück von Steffi Hensel nach.
Die ineinander geschachtelten Denk- und Sinnebenen des Stückes werden dabei zu einem Text „von spielerischer Sinnlichkeit und sinnhafter Klarheit“ (Hartmut Krug über die Uraufführung des Stückes am Nationaltheater Weimar) verbunden. Im Zentrum der Handlung stehen eine Journalistin, ein Legion-Condor-Flieger, ein Interbrigadist aus Deutschland und eine spanische Anarchistin, die in kurzen, prägnanten Szenen aufeinander treffen.
UA: Nationaltheater Weimar, 13. Mai 2006
