Larissa Kikol (*1986) studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Kostüm- und Bühnenbild mit Studienschwerpunkt Theaterdramaturgie. Als DFJW-Stipendiatin studierte sie Fotografie an der Kunsthochschule d’art et de design Marseille-Méditerranée.
Fotografien von ihr wurden unter anderem von der niederländischen Kunstzeitschrift Denieuwe und von art Das Kunstmagazin veröffentlicht.
Sie ist Doktorandin der Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Larissa Kikol ist Lehrbeauftragte für Theaterdramaturgie und das Szenische Schreiben an der Universität Karlsruhe, außerdem lehrte sie bereits an verschiedenen Hochschulen die Dramaturgie eines Boxkampfes sowie künstlerische Materialschlachten.
Geboren 1979 in Helsinki. Studium Regie, Dramaturgie, Szenisches Schreiben und Performing Arts an der Theaterakademie von Finnland in Helsinki. Dort werden auch ihre ersten Stücke und Performance Projekte uraufgeführt. Neben Romandramatisierungen erarbeitet die Autorin auch Produktionen für den Rundfunk. Maria Kilpis Stück „plus null komma fünf windstill“ wurde beim Theatertreffen mit dem Förderpreis für neue Dramatik des tt Stückemarkts 2007, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, ausgezeichnet.
Geboren 1966 in Bremen. Aufgewachsen in Brake, Schwanewede, Dedelstorf und Hannover. Nach dem Abitur und dem Zivildienst ist er fünf Monate nach Italien verschwunden. Danach folgte die Schauspielschule in Hamburg. Erstes Engagement am Klecks Theater Hannover. Dann sechs Jahre Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (Theater im Werftpark). Seit 2000 frei und zuhause in Hamburg. Als Schauspieler unterwegs in Deutschland und Österreich (Staatstheater Stuttgart, Theater Freiburg, Theater Lübeck, Theater Hildesheim, Theater Aspik, Meyer und Kowski). Dabei Arbeit mit Regisseuren wie Marc von Henning, Uli Jäckle, Katja Fillmann, Franziska Steiof, Henning Bock, Nino Haratischwili, Sandra Strunz, Klaus Schumacher und Catharina Fillers.
Seit 1999 auch Autor („spurlos werden“, DVA). Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin. Beteiligt an Hörspielen, Drehbüchern („schlafen fische“ mit Bruno Grass) und Theaterstücken, unter anderem „Die Kleine Meerjungfrau“. Arbeiten für den Film, das Fernsehen und den Rundfunk. 2008 erste Theaterregie.
Fritz Kortner ist ein österreichischer Drehbuchautor, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler für Theater und Film gewesen. Der 1892 in Wien geborene Kortner fing im Alter von 16 Jahren an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst zu studieren. Mit 18 Jahren gab er sein Debüt am Theater mit dem Stück „Kätchen von Heilbronn“.
Unter anderem arbeitet Kortner am Wiener Volkstheater, Raimundtheater und Theater in der Josefstadt sowie am Schillertheater und den Münchner Kammerspielen. Während der NS-Zeit verließ er zeitweilig Deutschland und arbeitet als Drehbuchautor und Schauspieler in den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Kortner verstarb 1970 in München.