Ingeborg Drewitz

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Ingeborg Drewitz (1923 – 1986) war eine herausragende Vertreterin engagierter Literatur in der BRD – nicht zuletzt war sie Verfasserin des ersten Dramas, das die Deportationslogistik der Nazis zum Gegenstand hatte. Erwachsen geworden in der Zeit des Nationalsozialismus wusste sie, wie sehr die jeweils herrschende Ideologie Besitz von „ihren“ Zeitgenossen ergreifen kann und wie viel Kraft es erfordert, ihrer Macht zu widerstehen: „… bis das erste Wort geschrieben, der erste Satz gesprochen ist, bis die Wand im Sucher zum Bild wird. Bis der Anfang gemacht ist und Machen wichtiger wird als Leben (machen, sich einer Sache, einer Erfahrung, einer Anschauung bemächtigen, Macht über sie gewinnen).“ (Ingeborg Drewitz. Leben und Schreiben. 1974) Ihrem Schreiben eignete ebenso die Gebärde des Machens wie ihrem politischen Engagement im engeren Sinn: Im Irankomitee war sie ebenso aktiv wie sie für Menschenrechte in Portugal, Argentinien und Chile stritt. Die Rechte von Arbeitsmigranten und die Friedensbewegung standen ebenso auf ihrer Agenda wie der Kampf gegen Berufsverbote und die Verjährung von Naziverbrechen. Gewaltherrschaft und Unterdrückung – beides dauert(e) in Variationen fort. Aus den Werken von Ingeborg Drewitz lässt sich Kraft für Engagement schöpfen – Engagement in Gedanken, Worten, Taten. 

 

 

Lothar Drude

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Biographie

Lothar Drude wurde in Zierenberg bei Kassel geboren und lebt heute an der Westküste in Dithmarschen. Studiert hat Drude an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main und als Diplom-Schauspieler abgeschlossen.

Engagements als Schauspieler und Regisseur hatte er an Theatern unter anderem in: Frankfurt, Kassel, Gießen, Hamburg, Bremen, Bruchsal, Hof, Wilhelmshaven, Memmingen und Karlsruhe.

Zudem wirkte er in zahlreichen Fernseh- und Rundfunkproduktionen mit sowie in Dokumentarfilme, Hörspiele, Hörbuch und CDs, wo er als Sprecher brillierte.

Lothar Drude ist seit 30 Jahren freier Schriftsteller (auch unter dem Namen: TILL O‘THAR). Zu seinen Werken zählen Achtzehn Theaterstücke (Aufführungen an Theatern in Deutschland, Österreich und Italien), mehrere Kinder- und Jugendbücher (das Jugendbuch „Der aufgeschobene Tod des Gerhard F.“ wurde mit dem „DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS / AL“ ausgezeichnet), 2 Lyrikbände, Veröffentlichungen von Gedichten und Kurzgeschichten in Zeitungen, Literaturzeitschriften und in über 20 Anthologien.

Weiter ist er Preisträger des „Literaturpreises der deutschen Landwirtschaft“, des Kurzgeschichten-Wettbewerb 2007 und des „2. Dorstener Lyrikpreises“ 2008.

Alexandre Dumas

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Alexandre Dumas war ein französischer Schriftsteller und zählt zu den produktivsten und populärsten Autoren der Weltliteratur. Geboren 1802, begann er seine Laufbahn als Dramatiker, bevor er mit historischen Abenteuerromanen internationale Berühmtheit erlangte. Sein Leben war geprägt von literarischem Erfolg, politischem Engagement und einem ausgeprägten Sinn für theatrale Wirkung.

Dumas’ Werk verbindet historische Stoffe mit Spannung, Humor und großer erzählerischer Dynamik. Romane wie Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo stehen exemplarisch für seinen Stil: temporeich, dialogstark und getragen von klaren moralischen Konflikten. Seine Texte sind bis heute vielfach adaptiert und gelesen und begründen seinen Rang als zentraler Erzähler des 19. Jahrhunderts, dessen Einfluss Literatur, Theater und Film nachhaltig geprägt hat.

Blandine Ebinger

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Blandine Ebinger (1899 – 1993) war eine prägende Persönlichkeit der „Goldenen Zwanziger“. Ihre Stimme gab den Chansons und Texten von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Hollaender unvergessliche Klanggestalt – Friedrich Hollaender, ihr zeitweise auch als Ehemann verbunden, begleitete sie auch am Klavier. Im Stummfilm sowohl als auch im Tonfilm setzte sie auch als Schauspielerin immer wieder Maßstäbe. Nach der NS-Zeit, 1946 aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrt, war sie sowohl in Filmen von Wolfgang Staudte als auch in Inszenierungen von Helmut Käutner zu bewundern – und konnte in den 70er Jahren jene als „entartet“ diffamierte Kultur der Zwanziger mit grandiosen Chansonabenden zu neuem Leben erwecken. Ebenso wie als Schauspielerin nimmt die Autorin Blandine Ebinger seltsame Gepflogenheiten der menschlichen Spezies pointiert aufs Korn.

Miriam Ehlers

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Miriam Ehlers gilt als Stimme einer jüngeren Autor:innengeneration, die psychologische Tiefe mit gesellschaftlicher Beobachtung verbindet. Kennzeichnend für Ehlers’ Dramatik sind minimalistische Dialoge, subtiles Spannungsmanagement und ein sensibles Gespür für soziale Dynamiken. Wiederkehrende Themen sind Einsamkeit im modernen Alltag, Generationskonflikte und die fragile Suche nach Nähe.

Josephine Ehlert

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Biographie

Josephine Ehlert (*1983) wurde in Ostberlin geboren. Schon während des Abiturs spielte sie bei P14, der Jugendtheatergruppe der Berliner Volksbühne. 2005 machte sie dort ihre erste Arbeit als Autorin und Regisseurin. Auch neben dem Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien arbeitete sie weiterhin als Dramatikerin. Seit dem Erwerb des Diploms 2009 schreibt sie darüber hinaus  Drehbücher und hat ein festes Engagement als Schauspielerin an der Schauburg München. Für ihre bisherigen Theaterstücke gewann sie mehrere Nachwuchspreise (u. a. den ersten Preis der Fachjury im Wettbewerb Nachwuchstheater für „Die Schlacht um den Fleischmarkt“ im Theater in der Drachengasse Wien im Jahr 2009). 2012 erhält sie nun den Hauptpreis des Karl-Buchrucker-Preises für ihr Drehbuch zum Kurzfilm „Die Zeit dazwischen“.

Christine Eichel

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Christine Eichel (*1959) ist eine deutsche Journalistin, Theaterkritikerin und Autorin, die durch ihre kulturphilosophischen und musikwissenschaftlichen Sachbücher bekannt wurde. Sie gehört zu den profilierten Stimmen des deutschen Feuilletons und verbindet in ihren Arbeiten historische Reflexion mit zeitgenössischer Gesellschaftsanalyse.

Gerhard Eikenbusch

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Gerhard Eikenbusch (geboren 1952) ist ein deutscher Autor, Pädagoge und Germanist. Er ist bekannt für seine Beiträge zur Didaktik des Deutschunterrichts und für historische sowie belletristische Werke. Seit 2016 lebt er in Lübeck und lehrt als Lehrbeauftragter an der Universität Rostock.

Peter Enke

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Ensemble Theater Strahl

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