Erhardts Stücke behandeln häufig die Spannungen zwischen Individuum und Gesellschaft. Wiederkehrende Themen sind Entfremdung, Verantwortung und der Einfluss moderner Lebensstrukturen auf menschliche Beziehungen. Sein Stil bewegt sich zwischen Realismus und poetischem Theater.
Gustav Ernst (geboren am 23. August 1944 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Herausgeber. Er zählt zu den prägenden Stimmen der österreichischen Literatur seit den 1970er-Jahren und ist bekannt für seine sozialkritischen und psychologisch scharf gezeichneten Werke.
Otho Eskin war lange Zeit für die amerikanische Regierung tätig, u. a. als Direktor der Abteilung für Meeresschutz und -politik, als Vize-Delegationsleiter bei den UN-Verhandlungen zum Seevölkerrecht oder als US-Vertreter im Ausschuss der Vereinten Nationen für die friedliche Nutzung des Weltraums. Zudem arbeitete Eskin für den United States Foreign Service in Syrien, Jugoslawien, Island und der DDR. Darüber hinaus schreibt Otho Eskin seit Jahrzehnten auch erfolgreich Theaterstücke. „Act of God“, “Murder As A Fine Art“, „Season In Hell“, „Julie“ und „Duet“ wurden u.a. auf Bühnen in Washington und New York, Italien, Australien, Kroatien, der Slovakei, Russland, Lettland und Serbien gezeigt. „Wien 1910 – Weltenbruch“, welches 2012 sieben der begehrten MITF Awards (Manhattan International Theatre Festival) – unter anderem für Bestes Neues Stück – gewann, ist sein erstes auch ins Deutsche übersetzte Stück.
Fereïdoun „Ferry“ Ettehad ist ein iranischstämmiger Theatermacher, Dramaturg und künstlerischer Betriebsleiter, der in Deutschland wirkt. Bekannt wurde er durch seine langjährige Tätigkeit am Berliner Ballhaus Naunynstraße, einer wichtigen Bühne für postmigrantisches Theater und gesellschaftlich engagierte Kunst.
Robert Fothergill ist ein britischer Dramatiker und Theaterautor. Bekannt wurde er vor allem durch seine Komödie Ladies’ Day, die zu den erfolgreich gespielten britischen Boulevardstücken der letzten Jahrzehnte zählt und international aufgeführt sowie in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
Das Stück spielt im Milieu einer Fischfabrik in Hull und erzählt von vier Arbeiterinnen, die einen Ausflug zum Pferderennen unternehmen. Mit seinem humorvollen Blick auf Freundschaft, soziale Unterschiede und persönliche Träume entwickelte sich das Stück zu einem Publikumserfolg und wird regelmäßig von Stadttheatern und freien Ensembles produziert.
Neben seiner Arbeit als Autor war Fothergill auch im Theaterbetrieb tätig, unter anderem als Regisseur und Dramaturg. Seine Stücke zeichnen sich durch lebensnahe Figuren, pointierten Dialog und eine klare komödiantische Dramaturgie aus.