Bauers Werk zeichnet sich durch eine klare, oft reduzierte Sprache und eine präzise dramaturgische Konstruktion aus. Im Mittelpunkt stehen Figuren, die unter sozialem, moralischem oder institutionellem Druck stehen.
Lyman Frank Baum, 1856 in New York geboren und 1919 in Los Angeles verstorben, schrieb eines der erfolgreichsten Kinderbücher überhaupt: „Der Zauberer von Oz“.
Obwohl Baum eigentlich keine weiteren Teile des Klassikers verfassen wollte, konnte er den zahlreichen Briefen und Bitten der Kinder nicht standhalten und so gibt es insgesamt 13 Fortsetzungen wie „Prinzessin Ozma von Oz“, „Im Reich des Zauberers Oz“ oder „Dorothy auf Zauberwegen“. Auch verfasste Frank Baum das Drehbuch zum Musical.
Samad Behrangi (1939-1967) war ein iranischer Bürgerrechtler, Lehrer, Journalist und Schriftsteller.
Vor allem schrieb Behrangi Kinderbücher, wobei sein bekanntestes Werk „Der kleine, schwarze Fisch“ ist. Samad Behrangi thematisiert in seinen Werken besonders die Armut und das harte Leben der Kinder und seine Kritik an der iranischen Politik.
Martin G. Berger ist ein deutscher Theater und Opernregisseur sowie Autor, der seit vielen Jahren zu den profilierten Stimmen des zeitgenössischen Musik und Sprechtheaters zählt. Seine künstlerische Laufbahn ist geprägt von einer engen Zusammenarbeit mit großen Stadt und Staatstheatern im deutschsprachigen Raum sowie von einer ausgeprägten internationalen Ausrichtung.
Im Zentrum von Bergers Werk stehen politische, historische und gesellschaftliche Stoffe, die er mit großer formaler Klarheit und analytischer Schärfe bearbeitet. Seine Inszenierungen und Texte verbinden präzise dramaturgische Konzepte mit einer starken Bildsprache und einer klaren Haltung. Martin G. Berger steht für ein Theater, das sich bewusst in gesellschaftliche Debatten einmischt und ästhetische Konsequenz mit inhaltlicher Dringlichkeit verbindet.
John Berger (1926 – 2017) war ein britischer Schriftsteller, Kunstkritiker und Maler. Seine Grenzgänge zwischen Literatur und den anderen Künsten sind für das 20. und 21. Jahrhundert eine unverzichtbare Inspiration. „Der Augenblick der Fotografie“ gehört ähnlich wie die Essays von Susan Sontag zu den wichtigen Beiträgen einer Bildwissenschaft, die auch im 21. Jahrhundert noch im Entstehen begriffen ist. Gemeinsam mit Nella Bielski hat John Berger Dramaturgien entwickelt, die Text und Bild integrieren: „Goya’s last portrait“, „Isabelle – A Story in Shorts“ und „Eine Frage der Geographie“ (1987). „Eine Frage der Geographie“ macht einen Un-Ort (Kolyma/Magadan) kurz vor Stalins Tod (1953) zum Kristallisationskern von Geschichte(n) und der Frage, wie eine Erinnerung an Menschen möglich ist, die ein diktatorisches Regime namenlos verschwinden lässt.
1972 gewann Berger den Booker Prize, 1991 den Petrarca-Preis, 2009 den Golden PEN Award und 2011 den Groeneveld Foundation Award. Zu seinen bekanntesten Werken zählen neben den o.a. „Auf dem Weg zur Hochzeit“, „Spiel mir ein Lied“, „King“, „Hier, wo wir uns begegnen“, „A und X – Eine Liebesgeschichte in Briefen“.
Bo Bergstrand ist ein schwedischer Autor und Dramatiker, dessen Arbeiten im skandinavischen Gegenwartstheater verortet sind. Seine Vita ist geprägt von einer engen Verbindung zur Theaterpraxis sowie von einem ausgeprägten Interesse an gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Konfliktfeldern. Seine Stücke verbinden psychologische Genauigkeit mit sozialer Beobachtung und stehen für ein zurückhaltendes, zugleich wirkungsvolles Gegenwartstheater.
Hansjörg Betschart (*1955) arbeitet als Autor, Übersetzer, Regisseur sowie als Dozent für Regie und Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben seinen zahlreichen nationalen und internationalen Regiearbeiten – u.a. Schweden, Kirgisistan, Mexiko – gründete er das Basler Jugendtheater (heute: Junges Theater Basel) und übersetzte viele schwedische Theaterstücke ins Deutsche. Für seine Autorentätigkeit im Kinder- und Jugendbuchgenre wurde er 1987 mit dem Kinderbuchpreis LUCHS ausgezeichnet.
Nella Bielski, geboren in den 1930er Jahren in der Ukraine und 2020 in Frankreich verstorben, war Autorin und Schauspielerin. Studiert hat Bielski Philosophie an der Universität Moskau. Erst als sie einen französischen Journalisten ehelichte, konnte Nella Bielski das Land verlassen, um nach Frankreich zu gehen. Neben „Wer wenn ich schriee, hörte mich denn – Ein Versuch über Rilke“ gehören „Goya’s last portrait“, „Isabelle – A Story in Shorts“ und „Eine Frage der Geographie“ (1987) zu den Werken, die sie gemeinsam mit John Berger verfasste. „Eine Frage der Geographie“ widmet sich der Vermessung eines Unortes auf sowjetischem Territorium und ist der Erinnerung an Jewgenija Semjonowna Ginsburg (1904-1977) gewidmet, die zu den überlebenden Zeitzeug*innen der sowjetischen Lager und Gefängnisse gehörte.
Alfian Bin Sa’at wurde 1977 als malaysischer Muslim aus Minang von javanesischer und Hakka-Herkunft in Singapur geboren. Sein preisgekröntes Werk umfaßt Theaterstücke, Lyrik und Prosa. Er galt früh als ‚Enfant terrible‘ und ist einer der am meisten gefeierten Dichter seines Landes. In Deutschland war er 2004 beim internationalen literaturfestival berlin zu Gast. 2005 wurden seine Dramen ‚The Optic Trilogy‘ (OPTISCHE TRIOLOGIE) und ’sex.violence.blood.gore‘ beim FIND-Festival an der Schaubühne am Lehniner Platz vorgestellt.
Die Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin ist als Tochter der Schauspielerin Judy Campbell und des Offiziers David Birkin 1946 in London geboren.
Ihre Schauspielkarriere begann auf der Bühne, da war Birkin grade mal 17 Jahre alt.
Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit der Rolle des Fotomodells in dem Film „Blow Up“ (Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme). Während den Dreharbeiten zu „Slogan“ lernte Birkin ihren Lebensgefährten Serge Gainsbourg kennen, mit dem sie den Titel „Je t’aime… mon non plus“ aufnahm und so zum Gesang kam.
Birkin spielte in unzähligen Filme wie „Der Swimmingpool“, schrieb das Drehbuch für „Oh pardon, schläfst Du noch?“ und veröffentlichte mehrere Alben, unter anderem „Rendez-vous“ und „Fictions“.